Vorsätze fürs neue Jahr



Birgit hat mit dem Titel „Vorsätze sind Veränderungen. Welche Vorsätze hast Du für das neue Jahr und wie gehst Du mit den Veränderungen um?“ eingeladen über seine persönlichen Vorsätze zu bloggen.
Der Einladung bin ich gerne gefolgt.

Wie halte ich es mit persönlichen Vorsätzen?

Gar nicht! Ich glaube nicht an persönliche Vorsätze. Es ist Selbstbetrug und Augenauswischerei.
Dinge, die ich verändern muss, schiebe ich manchmal vor mir her, bis es dann soweit ist. Aber nicht als Vorsatz, sonder als Erkenntnis der Veränderungsnotwendigkeit!

Wann nehme ich mir so etwas vor? Immer dann, wenn es nötig wird. Die Umsetzung dauert manchmal und zugegebenermaßen auch länger.

Für 2016 habe ich mir nichts vorgenommen.
Es kommt sowieso genug Neues von ganz allein auf mich zu.

Langsam, in der Regel langsam angehen, mit Überlegung und Abwägung aller Eventualitäten. Veränderung kann man nur für sich selber adhoc erledigen. Ich bin zwar eine Einzelperson, aber eingebunden in eine große Familie. Da geht jede Veränderung zwangsläufig und irgendwie immer alle an.
Veränderungen sind manchmal notwendig. Das stimmt wohl. Ohne jegliche Veränderung stehen wir still. Irgendjemand verändert immer irgendwo etwas und das betrifft und alle mit. Chaos ? Aus Chaos entsteht Neues! Da soll mal einer das Zimmer meines Jüngsten sehen. Dann wird Chaos neu definiert. Alles ist ein Kreislauf, deshalb entsteht pausenlos etwas Neues.

Motivieren kann ich mich selber ganz gut. Der innerliche Ruck sozusagen. Los jetzt, mach das!
Aber zum Motivieren brauche ich den inneren Ruck. Das sind wir wieder bei dem Kreislauf.
Es gibt aber auch Situationen mit positiver Motivation. Wenn ich auf dringende Post warte, schaue ich öfter in den Posteingangsordner.

Gründe, die mich bewegen Ziele zu setzen, sind meist existenzieller Natur.
Zahnschmerzen sind das beste Beispiel.

Abgebrochen habe schon, deshalb nehme ich mir auch so schnell nichts vor.
Die Erfahrung ist schlimm, weil es etwas Wichtiges im
Leben war.
Der Grund war wohl auch Selbstüberschätzung vielleicht sogar Hochmut? Auf jeden Fall starrsinnig und dumm. Unter meinen Fehleinschätzungen dieser Art leide ich ein Leben lang.
Gern würde ich es wieder gut machen. Echte Wiedergutmachung gibt es aber nicht.

Liebe Grüße
Schnuggi91

Eine Antwort auf Vorsätze fürs neue Jahr

  • Erfahrungen begleiten uns das ganze Leben. Doch man hat es in der Hand, diese umzuwandeln und daraus auch etwas Gutes zu ziehen oder zumindest los zulassen. Versuchen mit sich ins Reine zu kommen und keinen Groll, Zorn, Haß, schlechte Gefühle – eben alle negativen Emotionen zu hegen.

    Ich finde es dennoch gut, wenn man sich Ziele setzt – was ja auch unter Vorsätze zählt, Doch es darf eben nicht zu hochgesteckt sein, bzw. die Veränderungen dürfen nicht alle auf mal mit der Brechstange gewollt werden. Denn wie du hier ja so ehrlich beschreibst ist die Gefahr des Aufgebens so recht hoch. Und diese Erfahrung manifestiert sich wieder in unserem Gehirn – und so befinden wir uns wieder – wie du schon gesagt hast – in dem Kreislauf.

    Danke für Deine Motivation an meiner Blogparade teilgenommen zu haben.

    Lieben Gruß
    Birgit

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